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Mahnwache vor der Staatskanzlei
Über 40 Vertreterinnen und Vertreter der komba, der VDStra. und der DVG forderten das Land auf, Einfluss darauf zu nehmen, dass die TdL ihre Blockadehaltung aufgibt und faire Verhandlungen auf Augenhöhe mit den Gewerkschaften führt.
Daubitz, zweiter Vorsitzender des dbb brandenburg und tarifunion und Landesvorsitzender der komba gewerkschaft brandenburg betonte in seiner Ansprache, dass die Forderungen nach mindestens 7 % nicht astronomisch, sondern durchaus berechtigt sind.
„Man gewinne immer mehr den Eindruck, dass die Kolleginnen und Kollegen ausgebeutet werden. Immer weniger sollen immer mehr leisten. Das mangelnde Vertrauen der Bevölkerung in den Staat haben sich die Länder durch ihre desolate Politik erarbeitet. Statt den öffentlichen Dienst zu stärken und die Probleme zu lösen, wird immer mehr versucht, die Probleme unter den Teppich zu kehren.“
Dies war ein erstes deutliches Zeichen, dass es ein weiter so mit den Gewerkschaften nicht geben wird.
Wir brauchen keine Problembeschreibungen, sondern Lösungen und der öffentliche Dienst ist nicht das Problem, sondern die Lösung.
Es ist ein gutes Zeichen, dass sich das Land Brandenburg zu einer Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten und die Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger bekannt hat. Aber wenn es jetzt nicht aktiv wird und sich für ein gutes Tarifergebnis einsetzt, dann sind dies nur Lippenbekenntnisse.
Wir erwarten ein vernünftiges Angebot, schon in der zweiten Runde.
Bitte lesen Sie hierzu die aktions-info des dbb bund!




