27. Oktober 2023

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1. Mahnwache vor der Staatskanzlei in Potsdam

  • Foto: dbb brandenburg1. Mahnwache vor der Staatskanzlei in Potsdam

Der dbb und tarifunion brandenburg führte heute um 12:05 Uhr gemeinsam mit der Steuergewerkschaft brandenburg vor der Staatskanzlei die erste Mahnwache zu den laufenden Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) durch.

Die Teilnehmenden waren über den Verhandlungsauftakt am 26.10.2023 in Berlin sehr enttäuscht und verärgert. Es kann nicht sein, dass alle Forderungen der Gewerkschaften durch die Arbeitgeber als unbezahlbar abqualifiziert werden.

In seinem Beitrag stellte, Büchler, Vorsitzender der Deutsche Steuer-Gewerkschaft Landesverband Brandenburg, fest, dass es nicht kurz vor Zwölf, sondern bereits Fünf nach Zwölf ist. Weiter führte er aus, dass Personalmangel, extreme Arbeitsverdichtung, unbesetzte Stellen, zu massiven Frust bei den Beschäftigten der Landesverwaltungen geführt haben.

Daubitz, Zweiter Vorsitzender des dbb und tarifunion brandenburg, führte aus, dass die Forderung von 10,5 % und mindestens 500 € Einkommenszuwachs,

-          zeitgemäß

-          verhältnismäßig und

-          finanzierbar sei.

Es gehe nicht um Privilegien, sondern um faire Bezahlung. Wir als Landesbedienstete seien keine Bittsteller, denn wir haben das Land in den Krisen am Laufen gehalten und wir sorgen dafür, dass das öffentliche Leben funktioniert.

Die Landesregierung rief er dazu auf, sich für ein gutes Tarifergebnis bei den Verhandlungen einzusetzen.

Er betonte, dass nicht nur geredet, sondern endlich gehandelt werden muss.

Am 30.10.2023 und am 01.11.2023 werden um 12:00 Uhr weitere Mahnwachen an der Staatskanzlei in Potsdam durchgeführt.