v.l.n.r.: Susanne Stumpenhusen (ver.di-Landesbezirksvorsitzende), Andreas Schuster (GdP-Landesbezirksvorsitzender), Günther Fuchs (GEW-Landesvorsitzender) und Gerhard Stuchlick (stellv. dbb-Landesvorsitzender)
In einer gemeinsamen Presseerklärung auf der Landespressekonferenz haben am 1. März die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Brandenburg – dbb, ver.di, GdP und GEW – noch einmal auf ihre Forderungen zur aktuellen Einkommensrunde 2011 für den öffentlichen Dienst hingewiesen.
Hintergrund hierfür ist die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber am Verhandlungstisch. Es war bislang keine Bereitschaft zu erkennen, auf die Forderungen der Gewerkschaften einzugehen. Daher wird der Druck auf die Arbeitgeber unter Führung des niedersächsischen Finanzministers Hartmut Möllring erhöht.
Die Gewerkschaftsvertreter kündigten für den 8. März 2011 eine Protestaktion in Potsdam an. Um 16:00 Uhr treffen sich die Teilnehmer am Lustgarten zu einer gemeinsamen Demonstration zum Luisenplatz mit anschließender Kundgebung.
dbb-Landesvize Stuchlick: „Wir werden hier am Verhandlungsort ein deutliches und wahrnehmbares Signal an die Arbeitgeber senden. Die Kolleginnen und Kollegen sind nicht länger gewillt, den Sparkurs der Rot-Roten Landesregierung im öffentlichen Dienst hinzunehmen und werden dies auch deutlich zum Ausdruck bringen.“